Hausnummern sind wichtig für Rettungskräfte
"Eine gut sichtbare Hausnummer an jedem Gebäude hilft der Feuerwehr und dem Rettungsdienst häufig beim Finden einer Einsatzstelle. Wer selbst für eine klar erkennbare Hausnummer sorgt, erhöht damit auch die eigene Sicherheit", sagt Jochen Stein, Leiter der Feuerwehr Bonn. Der Fachmann beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Fragen des vorbeugenden Brandschutzes.

Nicht immer sind Einsatzstellen für Rettungskräfte bei der Anfahrt sofort erkennbar: Ein Mensch ist allein zu Hause und ist gestürzt, kann nicht mehr allein aufstehen und die Rettungskräfte hereinlassen. Die Feuerwehr erhält einen Notruf per Telefon - und muss häufig den richtigen Hauseingang suchen, weil keine Hausnummern angebracht sind. Auch wenn die meisten Städte und Gemeinden in Satzungen das Anbringen von Hausnummern vorschreiben, halten sich die Hauseigentümer nicht immer an diese Bestimmung. Jochen Stein: "In dringenden Notfällen können so wertvolle Minuten verloren gehen. Daher ist es wichtig, jede Hausnummer klar und deutlich möglichst von der Straße aus erkennen zu können."

Der Verband der Feuerwehren in NRW empfiehlt, folgende Tipps beim Anbringen von Hausnummern zu beachten:

- Die Hausnummer sollte von der Straße aus klar erkennbar sein.

- Die erforderliche Größe der Zeichen hängt von der Lage der Hausnummer zur Straße ab. In manchen Orten sind Mindestgrößen in gemeindlichen Satzungen vorgeschrieben.

- Die Hausnummer darf nicht durch Bäume, Pflanzen, parkende Fahrzeuge oder ähnliches verdeckt werden.

- Hilfreich ist eine bei Dunkelheit beleuchtete Hausnummer, um diese auch rund um die Uhr bei Bedarf schnell erkennen zu können.

- Wenn ein Vorgarten vorhanden ist, der das Gebäude zur Straße hin verdeckt oder die Hausnummer nicht erkennen lässt, sollte die Hausnummer neben der Einfahrt angebracht oder mit einem Schild aufgestellt werden.

Quelle: Verband der Feuerwehren in NRW

 
Loveparade: Einsatzkräfte müssen Bilder verarbeiten
Feuerwehrverbandspräsident appelliert: Hinweise der Feuerwehr ernst nehmen

Berlin – „Zutiefst betroffen reihen die deutschen Feuerwehren sich ein in die große Gemeinschaft aller Menschen, die sich jetzt mit ihren Gedanken und ihrer Trauer den Angehörigen der Opfer von Duisburg zutiefst verbunden fühlen", kondolierte Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

In einem Brief an den Vorsitzenden des Verbandes der Feuerwehren in NRW sowie den Vorsitzenden des Stadtfeuerwehrverbandes und den Leitenden Branddirektor Duisburgs anlässlich des tödlichen Unglücks im Rahmen der „Loveparade" erklärte der DFV-Präsident: „Den Einsatzkräften vor Ort gilt unser Dank und Respekt für die überragende Leistung in der Bewältigung der schwierigen Lage", erklärte er. Kröger, der auch Vorsitzender der Stiftung „Hilfe für Helfer" des DFV ist, appellierte an alle eingesetzten Kräfte, die Angebote der Psychosozialen Notfallversorgung vor Ort anzunehmen, um die Bilder und Eindrücke zu verarbeiten.

Kröger betonte das Interesse der Feuerwehren an einer umfassenden Aufklärung der Umstände des Unglücks: „Der anerkannt hohe Standard des Vorbeugenden Brand- und Gefahrenschutzes in Deutschland hat schweren Schaden gelitten. Nun gilt es, Erkenntnisse zu gewinnen, wie es zu dem Unglück gekommen ist – und diese dann auch ernst zu nehmen." Hinweise und Bedenken der Feuerwehren müssten konsequent berücksichtigt werden, so der DFV-Präsident.

Quelle: Deutscher Feuerwehrverband

 
Große Hitze belastet Einsatzkräfte
Die Wettermeldungen für die nächsten Tage prognostizieren ein extrem heißes Wochenende mit Temperaturen bis zu 38°C. Insbesondere für Feuerwehr- und Rettungskräfte bedeutet dies im Einsatzfall eine enorme körperliche Belastung, auf die Bundesfeuerwehrarzt Dr. Hans-R. Paschen und sein Stellvertreter Klaus Friedrich ausdrücklich hinweisen.

 

Nicht nur die erhöhte Ozonbelastung und direkte Sonneneinstrahlung insbesondere auf den Kopf sind Ursachen für eine gestiegene Belastung in den kommenden Tagen. Auch starkes Schwitzen kann zu einer gefährlichen Dehydratation (Wasserverlust) mit Elektrolytstörungen und einer Kreislaufdysregulation (Hitzekollaps) kommen. Die Folgen reichen vom Kopfschmerz, Schwindel. Übelkeit, Erbrechen, bis hin zu Veränderungen des Bewusstseins, Krampfanfällen und Kreislaufstillstand.

Diese Problematik wird besonders unter Einsatzbedingungen enorm verstärkt. Das Tragen schwerer Schutzkleidung, die verstärkte körperliche Anstrengung beispielsweise unter Atemschutz oder auch psychische Druck erhöhen die Belastungen.

Besonders Einsatzführungskräfte sollten deshalb unbedingt die folgenden neun Sicherheitsratschläge der Bundesfeuerwehrärzte beachten:

  • Einsatzzeiten und körperlichen Belastungen auf das Notwendigste zu beschränken!
  • Halten Sie ausreichend Getränke und Obst im Einsatzfahrzeug vor!
  • Großzügige Flüssigkeitszufuhr vor, während und nach dem Einsatz!
  • Die tägliche Trinkmenge sollte bei gesunden Einsatzkräften mindestens drei Liter betragen! Diese ist kontinuierlich in kleinen Portionen aufzunehmen!
  • Nach einem Atemschutzeinsatz sollte die Trinkmenge um weitere eineinhalb Liter erhöht werden!
  • Schaffen von schattigen und kühlen Ruheplätzen und Kräftesammelstellen!
  • Passen Sie die Einsatzschutzbekleidung den Notwendigkeiten an.
  • Frühzeitig an die Anforderung ablösender Kräfte denken!
  • Achten Sie auch auf einen konsequenten UV-Schutz (Schutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor, Sonnenbrille etc.)!

Quelle: Deutscher Feuerwehrverband

 
Hitzebelastung und Waldbrandgefahr steigen

Die anhaltende Hitze und Trockenheit lässt die Waldbrandgefahr steigen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), der Deutsche Wetterdienst (DWD) und der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) weisen daraufhin, dass in den Bundesländern teilweise hohe Waldbrand-Warnstufen erreicht wurden bzw. im Verlauf des Wochenendes zu erwarten sind. Besonders im Osten Deutschland wurde in einigen Landesteilen bereits die höchste Warnstufe 5 erreicht.

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Werkfeuerwehren zu Gast in Lindlar

Im Rahmen der 1. Bergischen Nacht der Ausbildung konnten sich am Freitag, 28.05.2010, alle 8. und 9. Klassen der Engelskirchener und Lindlarer Schulen an verschiedenen Punkten der beiden Gemeinden in kleinen Gruppen über diverse Ausbildungsberufe informieren.

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Feuerwehr warnt vor Betreten von Parks und Wäldern

Umgestürzte Bäume, lose Ziegel, wetterbedingte Verkehrsunfälle: Die deutschen Feuerwehren waren durch den Sturm „Xynthia“ am Wochenende im Dauereinsatz. „Teilweise war das Alarmaufkommen mehr als 50-mal höher als an normalen Tagen“, resümiert Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

„Den zahlreichen ehren- und hauptamtlichen Feuerwehrangehörigen, die mit großem Engagement im Einsatz waren, danke ich sehr herzlich!“, so der DFV-Präsident weiter, „das einzigartige flächendeckende Netz des Brandschutzes ermöglichte es, eines der einsatzreichsten Wochenenden der jüngsten Zeit erfolgreich zu bewältigen.“

Auch nach dem akuten Sturm warnt der Feuerwehrverband weiter vor dem Betreten von Parks und Wäldern: „Bäume, die in ihrer Standfestigkeit beeinträchtigt sind, können immer noch umstürzen. Zudem gefährden abgeknickte Äste Spaziergänger und Jogger“, erklärt Kröger. Viele Feuerwehren sind weiterhin mit der Beseitigung dieser Gefahrenstellen beschäftigt. Hinzu kommen lose Trümmer und gelockerte Dachteile, die von Hausbesitzern und Unternehmen erst nach dem Sturm bemerkt werden.

Quelle: Deutscher Feuerwehrverband

 
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